Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es!
„Das darf doch nicht wahr sein“, meinten viele Leipziger angesichts der anhaltenden Versuche, eine durch das Grundgesetz vorgegebene Trennung von Staat und Kirche auszuhebeln und letztlich der Leipziger Universität Anschein und Gepräge einer christlichen Bildungsstätte zu verleihen.
Also ergriffen einige die Initiative und luden zu einer öffentlichen Diskussion am 22.10.2008 ein, bei der die Gründung der Bürgerinitiative „Für eine weltoffene, weltliche und autonome Universität Leipzig“ beschlossen wurde. Es geht darum, jenen Leipzigern eine Stimme zu geben, die sich gegen eine Umdeutung und Umnutzung des Paulinums zu einer Kirche wehren, und sie zu ermuntern aktiv zu werden.
Eine Universität, die den Anspruch erhebt weltoffen zu sein, hat Gläubigen unterschiedlicher Religionen und Menschen mit atheistischen Weltanschauungen gegenüber neutral zu sein, wie dies auch die Mitglieder und Unterstützer der Bürgerinitiative selbst leben. Eine autonome Universität muss das Recht haben, unbeeinflusst darüber zu entscheiden, welche Art von Veranstaltungen in Ihren Räumlichkeiten stattfinden.